NABU am Wingertsberg

 

Wir pflegen ab jetzt zwei benachbarte 360 m² große Streuobstwiesen. Sie liegen auf der Kuppe vom Wingertsberg. Die linke Wiese ist komplett verbuscht und wird von einer mächtigen Stieleiche dominiert. Die rechte Wiese ist relativ offen und frei zugänglich. Erkennbar an dem abgestorbenen Obstbaum.

 

Ins Auge gefasst sind folgende Maßnahmen:

 

Entbuschung. Neupflanzung von Obstbäumen in den Lücken, Pflegeschnitt der Bäume, Nistkästen, Fotografieren und Bestimmen der Obstbäume, regelmäßiges Mähen mit Abfuhr des Grünschnitts zwecks Ausmagerung und Aufbau einer Blühfläche, Anlegen eines Reisighaufens oder einer Benjeshecke, Ausreißen der armenischen Brombeere, Dokumentieren der Fauna und Flora.

 

Viel Arbeit die Spaß macht.

 

Wer sich daran beteiligen will, bitte melden. Jede hilfreiche Hand oder jeder Rat ist willkommen.


Aktuelles von der neuen Blühwiese am Wingertsberg

Gemäß den Vorgaben der UNB haben wir selbst mit der Entfernung der armenischen Brombeerhecke begonnen. Die sehr dicken Wurzeln müssen noch ausgegraben werden.

 

Im nächsten Einsatz werden die Mirabellen-Sträucher beschnitten.

Anlage einer Benjeshecke

 

Mit den abgeschnittenen Ästen bauen wir als natürliche Begrenzung zum Weg eine 150 cm hohe Benjes-Hecke.

 

Auf diese Weise entstehen sehr dichte, fast zaunartige Hecken aus Totholz. Über die Zeit siedeln sich Wirbellose sowie Insekten an, bieten Nistplätze für Vögel und Schutz für Igel und viele andere Lebewesen.

 

 

Wir mussten vorher den Boden sorgfältig von

der armenischen Brombeere befreien, damit die Hecke nicht überwuchert wird.

 

Wir ermutigen jeden Nachahmer eine Benjeshecke am Wingertsberg anzulegen.

 

Ein Dank an alle freiwilligen Helfer.